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PHOTOVOLTAIK: ANLAGEZAHL AUF KREISEIGENEN DÄCHERN STEIGT WEITER AN

Auf den Dächern von Schulen gehört der Anblick von Photovoltaikanlagen heute zur Normalität. Auch im Jahr 2012 sind weitere Anlagen hinzugekommen, so dass mittlerweile 89 Anlagen an 54 Schulstandorten des Kreises Strom aus Sonnenenergie produzieren. Und das ganz ordentlich. „Der Ertrag summierte sich dank der neuen Anlagen auf rund 4,3 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom“, bilanziert Landrat Erich Pipa.

Insgesamt kamen zwölf neue Anlagen oder Bauabschnitte mit einer Leistung von 915 Kilowattpeak hinzu, die im Jahr mehr als 800.000 Kilowattstunden Strom produzieren. Die neuen Anlagen sind über den gesamten Main-Kinzig-Kreis verbreitet. Seit März 2012 produzieren neue Anlagen an  der Brückenschule in Bruchköbel-Roßdorf (67 Kilowattpeak Leistung), an der Waldschule in Maintal-Bischofsheim (75 Kilowattpeak Leistung), an der Werner-von-Siemens-Schule in Maintal-Dörnigheim (101 Kilowattpeak Leistung), am Grimmelshausen-Gymnasium (54 Kilowattpeak Leistung) und die erweiterte Anlage an der Georg-Büchner-Schule in Erlensee (Gesamtleistung 101 Kilowattpeak) umweltfreundlichen Strom, Im Juni gingen in Bad Soden-Salmünster an der Henry-Harnischfeger-Schule (107 Kilowattpeak Leistung), in Brachttal an der Grundschule (24 Kilowattpeak) und an der Realschule in Gelnhausen (Erweiterung um 72 Kilowattpeak) in Betrieb, im November kamen die Grundschule in Sinntal-Weichersbach (30 Kilowattpeak Leistung) und nochmals die Realschule Gelnhausen (110 Kilowattpeak) hinzu.

Das Leuchtturmprojekt bei der Versorgung mit Sonnenstrom ist die Kopernikusschule in Freigericht. An Deutschlands größter allgemeinbildender Schule engagiert sich seit dem Jahre 2008 die Solarinitiative Marburg. Dessen Vereinsvorsitzender Volker Klös und Landrat Erich Pipa hatten sich auf der vom Landrat initiierten Energiekonferenz im Jahr 2008 kennengelernt. Beim ersten Projekt hatten Landrat Pipa und Volker Klös noch gemeinsam die Maxime ausgegeben, die Kopernikusschule in naher Zukunft zu 100 Prozent aus Sonnenstrom versorgen zu können. Angesichts eines Strombedarfs von mehr als 500.000 Kilowattstunden im Jahr eine hehre Aufgabe, der sich die Sonneninitiative stellte. Es folgten in den Jahren bis 2012 insgesamt fünf weitere Bauabschnitte, wobei der sechste und letzte Bauabschnitt im November 2012 vollendet wurde. 1468 Solarmodule wurden allein im letzten Bauabschnitt aufs Dach des Hauptgebäudes gebracht.

„Dabei gehören die Anlagen auf den Dächern nicht dem Main-Kinzig-Kreis. Wir stellen lediglich die Dachflächen zur Verfügung. Die Anlagen gehören Bürgerinnen und Bürgern, Solargenossenschaften und Firmen aus dem Main-Kinzig-Kreis und der Umgebung“, berichtet Pipa. Dank der Anlagen auf den kreiseigenen Immobilien wurden im Jahr 2012 mehr als 4.780 Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlenstoffdioxid eingespart.

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