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SOLAROFFENSIVE DES KREISES ZEIGT WIRKUNG: INVESTITIONEN ANGESCHOBEN

Die Solaroffensive des Main-Kinzig-Kreises in Zusammenarbeit mit den heimischen Banken und den Kreishandwerkerschaften zeigt Wirkung. Wie Landrat Erich Pipa vor kurzem im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises berichtete, seien von den Banken bereits 34 Anlagen erfolgreich zum Abschluss gebracht worden, darunter auch große Einzelanlagen mit einer Investitionssumme von mehr als 30.000 Euro. Mehr als 15 weitere Anlagen seien bereits in Planung, unterstrich Pipa. Damit beläuft sich die Investitionssumme, die durch die Solaroffensive des Kreises angeschoben wurde, bereits jetzt auf mehr als eine halbe Million Euro.

An der Solaroffensive des Main-Kinzig-Kreises beteiligen sich neben den knapp 80 Handwerksunternehmen aus dem gesamten Kreisgebiet, die in den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie beschäftigt und in den beiden Kreishandwerkerschaften Hanau sowie Gelnhausen und Schlüchtern vereinigt sind, die Sparkasse Hanau, die Kreissparkasse Gelnhausen, die Kreissparkasse Schlüchtern, die VR Bank Bad Orb-Gelnhausen, die VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, die Raiffeisenbank Rodenbach, Hasselroth, Großkrotzenburg, die Birsteiner Volksbank, die Raiffeisenbank Vogelsberg und die Volksbank Raiffeisenbank Schlüchtern.

In den vergangenen Wochen wurden gemeinsam ein Informationsflyer und ein Internetauftritt unter www.solaroffensive-mkk.de erarbeitet. Landrat Erich Pipa hatte in Vorgesprächen alle Beteiligten eingeladen und für das gemeinsame Vorgehen und den gemeinsamen Schulterschluss in der Öffentlichkeit geworben. Die Kreishandwerkerschaften schrieben daraufhin ihre Unternehmen an und informierten über die Solaroffensive. Die Banken sicherten zu, schnell und ohne große Hürden Kredite an die Bürgerinnen und Bürger zu vergeben.

Den Nutzen der Solaroffensive haben die Bürgerinnen und Bürger. Auf der Internetseite www.solaroffensive-mkk.de finden sie eine Datenbank mit den teilnehmenden Firmen, sortiert nach den einzelnen Kommunen des Kreises. Auch die jeweiligen Ansprechpartner der Banken sind auf der Internetseite eingetragen. "Wir wollten den Bürgerinnen und Bürgern eine Internetseite zur Verfügung stellen, auf der sie alles Wissenswerte und auch die Adressen der Banken und Firmen schnell und einfach finden", sagt Pipa. Gleichzeitig solle aber auch jedem Bürger die Entscheidung frei bleiben, an welches Unternehmen und welche Bank er sich wendet. "Wir wollen mit unserer Solaroffensive die Menschen im Kreis für das Thema regenerative Energieerzeugung sensibilisieren", sagt Pipa. Dies sei auch gut gelungen. Häufig werde er bei Veranstaltungen auf die Solaroffensive angesprochen. "Mir als Landrat liegt das Thema besonders am Herzen", macht Pipa deutlich. Schon seit vielen Jahren beschäftige er sich mit der Erzeugung regenerativer Energien und der Frage, wie der Kreis in dieser Frage unterstützend tätig sein könne.

Der Informationsflyer, der im Rahmen der Solaroffensive gestaltet worden ist, ist im gesamten Main-Kinzig-Kreis flächendeckend an alle Kommunen verteilt worden. In jedem Rathaus finden interessierte Bürgerinnen und Bürger die Broschüre. Auch in den Filialen der heimischen Banken liegen die Flyer aus.

Derzeit erzeugen auf Dächern im Main-Kinzig-Kreis mehr als 4.000 Photovoltaikanlagen jährlich rund 35 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom. Unterstützt durch die regionale Solaroffensive soll die Zahl der Anlagen in den Jahren bis 2016 auf 10.000 steigen. Ziel von Landrat Erich Pipa ist es, bis zum Jahr 2016 den Stromverbrauch aller Privathaushalte im Main-Kinzig-Kreis aus regenerativen Energien zu gewährleisten. Derzeit liegt die rechnerische Versorgungsquote bei rund 58 Prozent.

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