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SOLAROFFENSIVE: LANDRAT PIPA ZIEHT POSITIVE BILANZ

Anfang September startete die Solaroffensive des Main-Kinzig-Kreises. Bis zum Jahresende wurden von den teilnehmenden Banken insgesamt 163 Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern im Main-Kinzig-Kreis finanziert. Mehr als sieben Millionen Euro investierten die Bürgerinnen und Bürger in den Ausbau der erneuerbaren Energien. „Mit dem Ergebnis können alle Beteiligten sehr zufrieden sein“, zieht Landrat Erich Pipa eine positive Bilanz.

Die neun im Main-Kinzig-Kreis beheimateten Volks- und Raiffeisenbanken und Sparkassen haben sich gemeinsam mit den Kreishandwerkerschaften Hanau sowie Gelnhausen und Schlüchtern unter Federführung des Main-Kinzig-Kreises zusammengetan, um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Mit dem Internetauftritt www.solaroffensive-mkk.de und einem Flyer, der in allen Rathäusern im Kreisgebiet ausliegt, bieten die Beteiligten Interessierten mehrere Informationsmöglichkeiten. In einer Datenbank im Internet sind sowohl die Ansprechpartner der Banken, als auch teilnehmende Handwerksunternehmen gelistet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden auf diese Weise schnell die richtigen Ansprechpartner für ihre Vorhaben. „Uns geht es bei der Solaroffensive darum, Bürgerinnen und Bürger mit Informationen zu versorgen, ihnen Möglichkeiten und Vorteile der Technik aufzuzeigen und ihnen auf einen Blick die Ansprechpartner zu nennen“, unterstreicht Pipa.

Die 163 seit September installierten Anlagen verfügen über eine Leistung von knapp 3.200 kwpeak. „Mit dem pro Jahr erzeugten grünen Strom aus diesen Photovoltaikanlagen lässt sich bereits der gesamte jährliche Verbrauchsstrom aller Einwohner Flörsbachtals decken“, hebt Pipa hervor. Die Offensive zeige Wirkung.

Das ausgegebene Ziel ist es, bis zum Jahr 2016 rechnerisch alle Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen zu können. Möglich werden soll dies durch viele verschiedene Initiativen vor Ort. Eine dieser Initiativen ist die Solaroffensive, eine andere die vom Kreis in Auftrag gegebene Potenzialanalyse für erneuerbare Energien. Die Studie unter dem Titel „Erneuerbar komm“ wird im nächsten Monat der Öffentlichkeit vorgestellt und steht anschließend mit einem „Online-Rechner“ im Internet allen Interessenten zur Verfügung.

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